Auswahl der richtigen Hecke für den Garten

Hat man einen Garten, stellt man sich früher oder später auch die Frage, welche Hecke sich am besten eignet, um den Garten nicht nur optisch aufzuwerten, sondern auch funktionale Vorzüge aus diesen Pflanzen zu ziehen.

Ungewollte Blicke vorbeilaufender Passanten oder neugierige Nachbarn sind etwas Störendes, etwas, das daran hindert, sich vollkommen im Garten zu entspannen und den Tag nach harter Arbeit in Ruhe ausklingen zu lassen. Auch wenn diese meistens nicht böse gemeint sind, kann man dennoch besser zur Ruhe kommen, wenn genau dies verhindert wird. Dies sollte man bereits bei der Wahl der richtigen Hecke bedenken.

Welche Heckenhöhe ist die richtige? Soll es eine Hecke sein, die nur optisch die Grundstücksgrenze verdeutlicht, oder doch wie gewünscht einen Sicht- oder Windschutz, um für mehr Privatsphäre zu sorgen? Zudem stellt sich die Frage, ob eine Hecke gewünscht ist, die auch im Winter ihr grünes Kleid behält. Entsprechend ist es möglich, eine Hecke auszuwählen, die genau diesen Wünschen entspricht und so ideal in den Garten passt.

Hecken lassen sich überall entdecken. Gerade in der Landwirtschaft als Grenze für das Sportgelände, oder bei Weiden, um die Tiere im Zaun zu halten. Aber auch als Schutz für die Tiere sind Hecken ideal geeignet. Aber auch für uns Menschen sind Hecken etwas, welche aufgrund der oftmals satten Farben dafür sorgen, dass wir uns gerne mehr in der Natur aufhalten. Ein schöner Garten, eine sauber geschnittene Hecke und gemütliche Möbel sind alles, was man dazu braucht, um sich sorgenfrei im Garten entspannen zu können. Auch die Apotheken Umschau macht immer wieder deutlich, dass es wichtig ist, sich an der frischen Luft zu bewegen, auch wenn es nur ein Spaziergang ist oder ein Hobby, dass man gerne ausübt. Und natürlich macht auch genau das mit entsprechenden Pflanzen im Garten Spaß, die gerade zu dazu einladen, die vier Wände zu verlassen.

Gartenblumen züchten

Ein Garten ist ein Ort der Entspannung und der Ruhe. Das Stück Natur kann der Gartenliebhaber nach seinen Wünschen gestalten. Mit Zierhecken, Obstgehölze oder Blumen. Erst mit blühenden Pflanzen (Gartenpflanzen Lexikon) wird der Garten zu einem Wohlfühlparadies. Es gibt eine Vielzahl an Gartenblumen und einige zeigen ihre zarten Blüten schon nach den Wintermonaten. Auch in Kübeln wachsen Blumen prächtig heran und verschönern Balkon oder Terrasse. Einjährige Gartenblumen bezaubern mit ihren üppigen Blüten und mit ihren traumhaften Farben, doch auch mit Staudenblumen wird der Garten zu einem Meer aus wundervollen Blüten. Staudenblumen sind winterhart und erblühen wieder im Frühjahr. Sie gibt es bereits in Container zu kaufen, allerdings erfreut sich jeder Hobbygärtner an seiner eigenen Blumenzucht. Das Selberzüchten ist für ihn eine Herausforderung und wird mit einer einzigartigen Pracht an Blumen belohnt. Auch Stecklinge selber ziehen kann zu einem Erfolgserlebnis werden, wenn ein wenig auf die Anzucht geachtet wird. Die meisten Gartenblumen können schon im Haus, wenn es draußen noch frostig ist, (Februar, März) vorgezogen und im Sommer ausgepflanzt werden. Einjährige Blumen können meist direkt im späten Frühjahr in den Garten, Balkonkästen oder Kübeln ausgesät werden. Es muss auch nicht immer ein kleines Gewächshaus sein, ebenso können kleine Töpfe verwendet werden. Für die nötige Luftfeuchtigkeit dient einfache Haushaltsfolie.

Gartenblumen züchten aus Samen
Das Anzuchtsubstrat sollte nährstoffarm sein, durchlässig und trotzdem das Wasser gut speichern können. Gute Anzuchterde gibt es im Handel zu einem angemessen Preis. Nun kann der geerntete oder gekaufte Samen in den Topf mit Erde gebracht werden. Mit einem Bleistift vorher kleine Rillen ziehen. Lichtkeimer nur leicht andrücken und Dunkelkeimer mit Erde bedecken und andrücken. Es darf nicht zu viel Samen auf einer Stelle gesät werden, denn innerhalb kurzer Zeit entwickeln sich beträchtliche Pflanzen. Ein warmer Ort von ca. 25° ist ideal. Lichtkeimer gedeihen gut auf der Fensterbank, Dunkelkeimer können z.B. im Heizungskeller keimen. Solange das Gewächshaus oder der Topf mit Folie bedeckt geschlossen bleibt, entweicht kein Wasserdampf und ein Wässern ist nicht erforderlich. In Abständen von zwei Tagen nach sehen ob die Samen keimen. Wenn alle Samen gekeimt sind, die Folie etwas anheben oder die Lüftungsklappen des Gewächshauses öffnen. Nun müssen die Keimlinge ab und zu vorsichtig gewässert werden. Nur noch ein paar Tage und die Folie oder der Deckel kann entfernt werden. Sobald die Pflänzchen groß genug sind, werden sie vereinzelt. Nun können sie weiter an einem hellen Ort im Garten oder anderen Pflanzgefäßen kultiviert werden.

Gartenblumen züchten aus Stecklingen
Stecklinge von robusten Pflanzen gedeihen schon in einem Gefäß mit frischem Wasser. Empfindliche Stecklinge dagegen benötigen ein Torf-Sand-Gemisch, das im Verhältnis 1:1 gemischt wird. Wie bei den Samen sollte die Erde nährstoffarm sein. Anzuchterde für Stecklinge gibt es auch im Handel. Manche Stecklinge gedeihen besser mit Bewurzelungspräparaten. Wer Geld sparen möchte, kann für die Anzucht Plastikbecher oder Eierkartons verwenden, sie erfüllen den gleichen Zweck wie Blumentöpfe. Für den Steckling wird von der Mutterpflanze die Spitze eines blütenlosen Zweiges abgeschnitten. Zwei bis vier Blattpaare sollten vorhanden sein. Nun kann der Steckling bis zu den Blättern in die Erde gesteckt werden. Anschließend gut wässern und eine Plastiktüte über dem Topf ziehen. Die Plastiktüte mit einem Gummiband am Topfrand befestigen. Der Topf muss an einem warmen hellen Ort-, jedoch nicht zu sonnig stehen. Ideal ist die Fensterbank, solange nicht die Sonne zu sehr darauf scheint. Sobald an den Stecklingen neue Blätter sprießen, sind sie eingewurzelt. Nun können sie im Garten oder in Kübel umgepflanzt werden.

Zum Muttertag ist das Selberpflücken aus dem Garten ein Liebesbeweis. Die Mutter wird sich über das besondere “Muttertagsgeschenk” mehr freuen, als über einen Strauß gekaufter Blumen.Weitere Infos finden Sie auch hier.

Der Liguster

Diese aus Europa, Asien, Nordafrika und Australien stammende Gattung umfasst rund 50 Arten immergrüner, teilweise immergrüner und Laub abwerfender Sträucher und Bäume. Liguster wird häufig als Heckenpflanze verwendet, doch es gibt viele Arten, die sich auch für die Strauchrabatte oder als Solitär lohnen. Auch die üblichen Heckenarten sind als Solitär sehr dekorativ. Er hat in der Regel ovale grüne Blätter und Blütenstände mit kleinen, stark duftenden weißen Blüten im Sommer; danach bilden sich schwarze Beeren.

Kultur

Liguster gedeiht in fast jeder Umgebung und wächst sehr schnell. Die Wurzeln breiten sich weit im Garten aus und können Leitungen und Gebäude beschädigen. Eine Vermehrung aus Samen ist im Frühjahr oder Herbst im Frühbeet oder aus halb verholzten oder verholzten Stecklingen im Sommer bzw. Winter durchaus möglich.

Arten

L. japonicum aus Japan wird 3 – 3 m hoch und hat große Blätter und lange, dichte Blütenstände. Die Kultursorte “Rotundifolium” hat fast runde Blätter. Sie wird oft für Hecken verwendet. L. ovalifolium aus Japan hat ovale Blätter. Die Kultursorte “Aureum” wird 4 m hoch; sie eignet sich als Hintergrund für kleine Einjährige und kann formell geschnitten werden. Die glänzend grünen, ovalen Blätter haben gelbe Ränder und färben sich in voller Sonne am besten. Grüne Triebe sofort entfernen, da sonst die ganze Pflanze wieder grün wird. L. vulgare, Gewöhnlicher Liguster wird etwa 4,5 m hoch und wird oft als Hecke gepflanzt. Der starke Duft und die Pollen seiner Blüten rufen allergische Reaktionen hervor, daher sollte er regelmäßig geschnitten werden, so dass sich keine Blüten bilden.

Für kleine Grundstücke bringt eine hohe Hecke manchmal mehr Probleme als Nutzen mit sich. Der Garten versinkt im Laufe der Jahre ganz im Schatten. Darüber hinaus sollten sich naturfreundliche Gärtner im Klaren sein, bevor sie ihre Auswahl unter den Gehölzen treffen. Diese Heckenpflanze macht Freude. Sie passt gut zu zahlreichen Grundstücken.

Sortenvielfalt

Wer sich im Garten oder auf der Terrasse optimal entspannen möchte, will nichtdurch fremde Blicke gestört sein. Einen lebendigen Sichtschutz bieten Hecken. Aber auch zur Gartengestaltung bietet eine Heckenpflanze schöne Möglichkeiten.

Es gibt eine zahlreiche Vielfalt verschiedener Heckenpflanzen

Die Hainbuche z.B. entwickelt reichlich Blattwerk, das auch im Winter erhalten bleibt und somit auch in der kalten Jahreszeit einen optimalen Sichtschutz bietet. Diese Heckenpflanze kann sehr hoch werden. Sie lässt sich aber gut durch den Korrekturschnitt ein- bis zweimal im Jahr im Zaum halten. Sie ist ungiftig und deshalb auch keine Gefahr für kleine Kinder oder Tiere.

Der Liguster bildet ebenfalls ein dichtes Blattwerk, das vor fremden Blicken schützt. Liguster muss zweimal im Jahr geschnitten werden. Sie gehört zu den frostharten Heckenpflanzen und blüht im Sommer weiß.

Die winterharte Berberitze bildet ebenfalls ein dichtes Blattwerk. Es gibt sie in grün wie auch in rot. Berberitze ist ebenfalls schnittverträglich, hat aber Dornen und ist im Garten mit kleinen Kindern nicht ungefährlich. Diese Hecke wirft ihr Laub im Winter vollständig ab.

Der Kirschlorbeer behält sein grünes Laub auch im Winter, allerdings ist er nicht in jeder Region winterhart.

Diese Heckenpflanze ist in allen Teilen giftig. Floristen bedienen sich des attraktiven Rosengewächses oft und verwenden die glänzenden Blätter für Kränze und Gestecke.

Kirschlorbeer wird nicht wie andere Hecken mit einer Heckenschere geschnitten. Es genügt völlig, wenn einzelne Zweige im Frühjahr mit einer Rosenschere eingekürzt werden, damit die Hecke eine einheitliche Höhe behält. Kirschlorbeer blüht im Frühling weiß und bekommt im Herbst schwarze Beeren.

Die Eibe ist ein sehr robustes, winterfestes Gehölz. Auch sie dankt häufigen Schnitt durch dichten Wuchs. Die Eibe nimmt auch einen radikalen Schnitt nicht übel. Im Garten mit Tieren oder kleinen Kindern ist sie allerdings mit Vorsicht zu verwenden, denn sie ist sehr giftig.

Was für die Eibe gilt, ist auch für den Buchs zutreffend. Buchsbaum bleibt ganzjährig grün und ist sehr gut schnitt verträglich. Aus ihm werden gerne Figuren geschnitten. Buchs ist ebenfalls sehr giftig. Er wird zweimal im Jahr geschnitten.

Heckenschnitt im Herbst

Der Herbst steht vor der Tür, und es wird wieder einmal Zeit, die Hecke zu schneiden. Hier einige Tipps zum Schnitt: Beim Heckenschnitt in der dritten Jahreszeit sollte man beachten, dass nicht zu viel Grün aus der Hecke geschnitten wird. Es entstehen ansonsten Lücken oder braune Flächen innerhalb der Hecke, die im Winter nicht zuwachsen. So schaut man einige Monate auf einen hässlichen Fleck in der Hecke. Wichtig ist auch, dass man die Hecke im Herbst mit einer gut geschliffenen Heckenschere schneidet. Stumpfe Heckenscheren reißen die dünnen Zweige aus der Hecke und sie kann so absterben. Deshalb sollte man stets mit einer scharfen Heckenschere schneiden.

In einigen Bundesländer ist gesetzlich geregelt wann eine Hecke geschnitten werden darf und wann nicht. Dies geschieht aus Gründen des Vogelschutzes. Vögel bauen ihre Nester gern in dichten Hecken. Bei zu starkem Rückschnitt zerstören Sie die Nester und die Brut überlebt dies nicht. Grundsätzlich werden Nadelgehölze wie Thuja oder Lebensbäume einmal im Jahr geschnitten. Laubhecken wie zum Beispiel Buche sollte zweimal im Jahr geschnitten werden.

Der Schnitt sollte in jedem Fall trapezförmig erfolgen. Die Trapezform bietet den Vorteil, dass der obere Teil der Hecke den Lichteinfall auf die unteren Äste nicht behindert und die Hecke so gleichmäßig vom Sonnenlicht bestrahlt wird. Ein Rahmen aus Holz, hilft die Form der Hecke gleichmäßig zu schneiden und ist mittels Holzlatten und ein paar Nägeln schnell gebaut. Bei einer Heckenbreite von zwei Metern, sollte der obere Teil nicht weniger als 1,80m breit sein. So entsteht eine schöne Form, die sich sehen lassen kann. Um überall die gleiche Höhe zu schneiden, empfiehlt sich eine Schnur zu spannen. Diese sollte jedoch nicht zu nah an der Hecke gespannt werden, da man sie ansonsten schnell mit der Heckenschere durchschneidet. Wenn Sie all diese Tipps beachten, sollte ihre Hecke im Frühjahr wieder prächtig wachsen.

Praktischer Sichtschutz für den eigenen Garten

Sie haben einen eigenen Garten, der an Ihr Haus grenzt und kennen das Problem vielleicht: Der Garten hat kein Sichtschutz und die Nachbarn können ungeniert in Ihren Garten schauen. Das ist nicht immer angenehm und stört viele Gartenbesitzer sehr. Doch man kann etwas dagegen tun! Es gibt viele Möglichkeiten um seinen eigenen Garten vor Blicken anderer zu schützen. Ein sogenannter Sichtschutzzaun, wie von www.zaun-profi.de ist zum Beispiel eine sehr gute Lösung. Dieser Zaun hindert andere daran, Teile Ihres Gartens zu beobachten. Die Zäune sind meistens aus dünnem Holz und sind oben mit Ranken und Mustern ein wenig verschönert. Die hohen Zäune sind der perfekte Sichtschutz. Preislich hat man mit Sichtschutzzäunen sehr Glück. Sie kosten nicht zu viel und sind eigentlich für jeden Gartenbesitzer kaufbar. Mit diesen Zäunen habe Sie nun endlich Ihre Ruhe vor den Nachbarn und vor möglichen Autos, falls Sie an einer vielbefahrenen Straße wohnen.

Zäune sind aber nicht die einzige Möglichkeit für einen guten Sichtschutz. Eine ästhetischere Variante bieten Pflanzen. Das haben Sie sicher schon oft bei anderen Gartenbesitzern gesehen. Viele haben eine hohe Hecke, die vor Blicken schützt. Die sogenannten Heckenpflanzen haben die gleiche Wirkung wie die Sichtschutzzäune, sind aber natürlich und etwas schöner anzusehen. Man kann auch zwischen verschiedenen Arten von Pflanzen wählen, damit man die Heckenpflanze erhält, die gut in den eigenen Garten passt. Wäre das nicht eine gute Möglichkeit für Sie? Auch preislich liegen Heckenpflanzen nicht sehr weit oben. Sie sind erschwinglich und Sie bekommen sie fast in jedem Pflanzengeschäft bzw. Gärtnerei. Bedenken Sie aber, dass Heckenpflanzen mehr Aufwand und Pflege benötigen als Zäune.

Jetzt haben Sie endlich die Möglichkeit Ihren Garten zu schützen. Nun können Sie ungestört Gartenpartys feiern und sich vielleicht sogar einen Gartenkamin anlegen. Die Nachbarn und andere Fremde werden Sie nun endlich nicht mehr beobachten können.